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Narobov PDF Imprimer
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In ihrem Format De.Kons spielen Sonja Vilč und Gregor Moder zusammen mit der Solo-Cello-Band Cellolitis mit der Dekonstruktion von Sprache. Ein einziger Satz aus dem Publikum wird zur abendfüllenden Performance. "Ich liebe Urlaub auf Hawaii" könnte dieser Satz heißen, den die beiden Improvisations-Virtuosen gemeinsam mit dem Publikum erarbeiten. Und dieser Satz zieht sich dann durch die physisch-poetisch-musikalischen Improvisationen des Abends. Mal nur ein Wort in tausend Nuancen, mal Satzfragemente wiederholt, rhythmisiert, verfremdet, mal der ganze Satz auf einer Reise durch Stimmungswelten und Klangbilder.

 

Performance „De.Kons“ / Narobov (Slovenia)

Konzept: Gregor Moder, Sonja Vilč
Schauspieler: Gregor Moder, Sonja Vilč
Musik (Cello): Cellolitis
Kostüme: Katarina Zalar
Bühne: Katarina Zalar
Design: Žiga Testen
Produktion: Narobov, KUD France Prešeren
Premiere: März 2007
Mit Unterstützung: Ministrstvo za kulturo Republike Slovenije,
Mestna občina Ljubljana
Danke: Die Gorillas Berlin, Ana Barič, Dražen Dragojević, Maja
Dekleva, Ivan Stojaković, Roland Trescher
Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man
schweigen. – Ludwig Wittgenstein
In ihrem Format De.Kons spielen Sonja Vilč und Gregor Moder
mit der Solo-Cello-Band Cellolitis mit der Dekonstruktion von
Sprache. Ein einziger Satz aus dem Publikum wird zur
abendfüllenden Performance. "Ich liebe Urlaub auf Hawaii"
könnte dieser Satz heißen, den die beiden Improvisations-Virtuosen gemeinsam mit dem Publikum
erarbeiten. Und dieser Satz zieht sich dann durch die physisch-poetisch-musikalischen
Improvisationen des Abends. Mal nur ein einziges Wort des Satzes in tausend Nuancen, mal
Satzfragemente wiederholt, rhythmisiert, verfremdet, mal der ganze Satz auf einer Reise durch
Stimmungswelten und Klangbilder.
De.Kons zerlegt die Strukturen der Sprache in Elemente: Phrasen, Silben, Geräusche. In der
Wiederholung, Übertreibung oder nur in einer einfachen Äusserung dieser Elemente. De.Kons
spielt mit konventionellen und neuen, mit in der Show entstehenden und sich transformierenden
Bedeutungen. Vor den Augen der Zuschauer leert und zerlegt sich ein einzelner Satz in
Fragmente, in abstrakte Verbindungen von Geräuschen und Sinnzusammenhängen, die in Szenen
des Alltagslebens und extremen Lebenssituationen neue Strukturen und neue Bedeutungen
erhalten. Der Satz in der Muttersprache des Publikums wird durch diesen linguistichen
Verfremdungseffekt zu einer fremden Sprache, einer Sprache, die die Zuschauer durch die
Dramaturgie des körperlichen und musikalischen Spiels neu und aus einer anderen Perspektive
kennenlernen.
Verspielt-vielschichtig, unmittelbar-intellektuell, poetisch-physisch-musikalisch.

 
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